Das Gesetz von Jante

Das Gesetz von Jante geht auf ein von Aksel Sandemoses verfasstes Buch zurück. In dem Buch geht es um einen Jungen, welcher unter hohen Ansprüchen von Familie und Gesellschaft in der Kleinstadt Jante aufwächst. Basierend auf diesen Ansprüchen ist eine Art Verrhaltenskodex entstanden, welcher in den skandinavischen Ländern noch heute als Richtlinie genutzt wird. Folgende Punkte werden in dem Buch behandelt:

  • Du sollst nicht glauben, dass du etwas Besonderes bist.
  • Du sollst nicht glauben, dass du klüger bist als Andere.
  • Du sollst dir nicht einbilden, dass du besser bist als Andere.
  • Du sollst nicht glauben, dass du mehr weißt als Andere.
  • Du sollst nicht glauben, dass du mehr wert bist als Andere.
  • Du sollst nicht glauben, dass du zu etwas taugst.
  • Du sollst nicht über Andere lachen.
  • Du sollst nicht glauben, dass sich irgendjemand um dich kümmert.
  • Du sollst nicht glauben, dass du Anderen etwas beibringen kannst

Der Kodex ist umstritten, da er einerseits zur Einschränkung von Egoismus, andererseits aber auch zur Unterdrückung von Individualität führt. Generell ist dies den Skandinaviern klar, wobei sie trotzdem Bescheidenheit schätzen, da dies zum Gemeinschaftswohl beiträgt.